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Oft gestellte Fragen

Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

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Fragen zur Technik

  • Wie kommt die Rohrleitung ins Haus?

    Die Hausanschlussleitung führt von der Einbindung in die Hauptleitung durch die Hauswand in den Keller. In der Regel wird der Mauerdurchbruch als Kernbohrung ausgeführt; d. h. es werden beim normalen Hausanschluss zwei runde Öffnungen benötigt, durch die die Hausanschlußleitungen (Vorlauf und Rücklauf) in das Gebäude geführt werden können. Danach wird die Wand wieder wasserdicht verschlossen.

  • Wie groß ist die Fernwärmestation?

    Auf dem Markt sind unterschiedliche Varianten verfügbar.  Zu unterscheiden sind Fernwärmekompaktstationen und Stationen, die kundenindividuell gebaut werden. Standard ist heute die vorgefertigte Kompaktstation, die im Wohnbereich (bis etwa 10-Familienhaus) die Größe eines Reisekoffers hat und wandhängend installiert werden kann. Nähere Angaben hierzu erhalten Sie von Ihrem Fernwärmeversorgungsunternehmen.

  • Aus welchen Bestandteilen besteht die Fernwärmestation?

    Das Prinzip ist recht einfach. Die ankommende Fernwärme wird mittels eines Reglers an die Bedingungen der Übergabe angepasst. Die Wärme wird mittels eines Wärmetauschers an den Heizkreislauf des Gebäudes übergeben. Dabei wird genau die Wärme gemessen, die in die Hausanlage fließt. Das abgekühlte Wasser aus dem Heizungsrücklauf wird über die Hausstation und über das Netz des Versorgers zur Erzeugeranlage zurück transportiert.

  • Wie ist der Ablauf bei der Erstellung eines Fernwärmeanschlusses?

    Nach Klärung der technischen Details und Erteilung des Auftrages stimmt das Fernwärmeversorgungsunternehmen den Anschlusstermin mit Ihnen ab. Wichtig ist , dass auf Ihrem Grundstück keine Hindernisse  für die Verlegung des Hausanschlusses vorhanden sind. Notwendige Genehmigungen im öffentlichen Raum werden vom Versorgungsunternehmen eingeholt. Da die Abläufe regional unterschiedlich sind, setzten Sie sich bitte mit Ihrem Fernwärmeversorgungsunternehmen in Verbindung.

Fragen zu den Preisen

  • Welche Einflussfaktoren wirken auf die Preisentwicklung bei Fernwärme?

    Das bewährte Preissystem aus Grund- und Arbeitspreis sorgt dafür, dass die Preisentwicklung bei der Fernwärme wesentlich gedämpfter ausfällt, als sie bei den reinen Brennstoffpreisen zu beobachten ist. Fernwärmepreise unterliegen der allgemeinen Marktentwicklung und sind von der Entwicklung der eigenen Kosten des Versorgungsunternehmens und einem „Wärmemarktglied“ geprägt. Der Gesetzgeber hat genau festgeschrieben, wie die Preisanpassungen durchzuführen sind. Sie wirken automatisch (folgen also  rein mathematischen Mechanismen) - nach oben und unten - entsprechend der in den Preisanpassungsklauseln festgelegten Modalitäten. Nach wie vor ist der Ölpreis die „Leitwährung“ für die meisten anderen Energieträger. So erscheint oft eine teilweise Preisbindung an Öl als Wärmemarktglied in den Preisanpassungsklauseln.

  • Wie wird die verbrauchte Wärme abgerechnet?

    Üblicherweise ist der Hauseigentümer der Vertragspartner für die Fernwärmelieferung. Die Kosten werden dann wie gewohnt über die Nebenkostenabrechnung verteilt. Hier wirken die Festlegungen der Heizkostenverordnung. Einige Unternehmen bieten als gesonderte Dienstleistung die direkte Abrechnung mit dem Mieter an.

  • Was kostet Fernwärme?

    Der Preis für Fernwärme wird von Ihrem zuständigen Fernwärmeversorgungsunternehmen auf der Grundlage der jeweiligen Kostensituation kalkuliert. Dabei unterscheiden wir zwischen einem Arbeitspreis, der die Kosten abdeckt, die in direktem Zusammenhang mit dem Wärmeverbrauch stehen (Brennstoffe, Pumpstrom) und einem Grundpreis, der die Kosten für Bau, Wartung, Reparatur der technischen Anlagen abdeckt, aber auch die Verwaltungskosten enthält. Manchmal wird als drittes Preiselement ein Mess- oder Dienstleistungspreis erhoben, der Messung und Abrechnungskosten abdeckt. Die Kriterien für die Veränderung der Preise unterliegen engen gesetzlichen Regelungen und sind in der Allgemeinen Versorgungsordnung (AVBFernwärmeV) abgebildet. Sie sind in der Regel mit dem Kunden als Preisanpassungsklauseln vertraglich vereinbart und folgen den festgelegten mathematischen Vorgaben. Welche Preise für Sie zutreffen, erfragen Sie am besten bei Ihrem regionalen Versorger.

  • Was kostet die Umstellung auf Fernwärme?

    Die Kosten für eine Umstellung des Heizungssystems auf Fernwärme ist von vielen Faktoren abhängig. Jeder Versorger bietet hier eine ganze Palette von Möglichkeiten und Schnittstellen an. Nach den Allgemeinen Versorgungsbedingungen (AVBFernwärmeV) ist der Versorger berechtigt, einen Zuschuss zu den Anschlusskosten (Erzeugung und Rohrsystem) entsprechend dem Anschlusswert zu verlangen. Auch zur Hausanschlussleitung kann ein Kostenbeitrag gefordert werden. Die meisten Versorger übernehmen die Kosten für die Hausstation. Diese Kosten werden dann in den Preis mit kalkuliert. Ist eine Zentralheizung bereits vorhanden, so können die bestehenden Heizkreisläufe an die neue Fernwärmestation angebunden werden.

  • Wovon hängt der Grundpreis ab?

    Die Berechnung des Grundpreises erfolgt auf der Basis des vertraglich vereinbarten Wärmebedarfs für Ihr Gebäude. Meist ist dies ein Betrag, der in Euro je kW Vertragswert (Wärmebedarf für das Gebäude für Heizung und Warmwasserbereitung) angegeben ist. Üblicherweise wird bis zu einer Mindestgröße ein fester Sockelbetrag erhoben. Abweichend von der Bindung an kW kommen auch Preise basierend auf einer eingestellten Durchflussmenge zum Einsatz.

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